Motto des Monats Mai – Depressionen

Depressionen. Jeder hat schon ein Mal davon gehört. Sehr viele sind davon betroffen. Immer wieder wird es Thema, wenn einer der Promis sich das Leben genommen hat. Doch reicht es eigentlich aus, dieses Thema immer dann zu erwähnen, wenn es gerade wieder einen Promis getroffen hat? Jeden Tag nehmen sich Menschen das Leben. Weil sie keinen anderen Ausweg mehr sehen. Jeden Tag sterben Menschen, weil die Deppresion einfach stärker als der eigenen Lebenswille war.

Aber was ist eine handfeste Depression eigentlich?
Jeder fühlt sich mal schlapp und müde. Hat einfach zu nichts mehr Lust. Auch der Antrieb ist sehr stark gemindert. Das ist normal. Dann heißt es aus ruhen.
Unnormal wird es aber dann, wenn dieser Zustand über Wochen oder gar Monate an hält. In den Fällen, sollte man dringend einen Arzt auf suchen. Es muss nun auch in dem Fall nicht immer gleich eine handfeste Depression sein. Es kann aber. Je länger man das schleifen lässt, um so tiefer setzt sich dieser Zustand fest.

Depression ist:
ist eine psychische Störung. Typische Symptome einer Depression sind gedrückte Stimmung, negative Gedankenschleifen und ein verminderter Antrieb.
Häufig gehen Freude und Lustempfinden, Selbstwertgefühl, Leistungsfähigkeit, Einfühlungsvermögen und das Interesse am Leben verloren. Diese Symptome treten auch bei gesunden Menschen zeitweise auf, bei einer Depression sind sie jedoch länger anhaltend, schwerwiegender ausgeprägt und senken deutlich die Lebensqualität.

Depression ist also eine Krankheit, die nicht nur jeden treffen kann. Depression kann verdammt anstrengend sein. Warum?

Weil man was tun will. Und es geht einfach nicht.
Weil man morgens aufstehen will und man schafft es einfach nicht.

Man hat so viel zu erledigen. Und man bekommt es nicht auf die Reihe, weil der Antrieb fehlt.
Weil man Termine die man hat einfach verstreichen lässt.
Weil man nichts, aber auch gar nichts mehr fühlt.
Weil man lieber ganz alleine ist, statt Kontakte zu anderen auf zu nehmen.
Weil leider auch die Gesellschaft so wenig Verständnis auf bringt.
Weil man mit einer Depression nicht mehr funktioniert.

Man sitzt innerhalb einer Depression im Tunnel. In einem tiefen schwarzen Tunnel. Sieht weder den Eingang noch den Ausgang. Man sitzt in diesem Tunnel, wo alles nur tief schwarz ist. Und man verliert den Lebensmut. Schon deshalb ist es verdammt wichtig, dass man all solche Signale ernst nimmt. Sich von Fachleuten helfen lässt. Sich aufklären lässt, wozu diese Krankheit in der Lage ist. Was diese Krankheit für einen selbst, aber auch das Umfeld bedeutet.

Wenn Dir andere nicht helfen können, dann helfe Dir selbst.
Sorgen kann man teilen. 0800/111 0 111 · 0800/111 0 222 · 116 123 Ihr Anruf ist kostenfrei.
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